wochenlyrik: Jeder Tag

Meer&Wolken

Foto: Stefan Gronau

Ich bin die Welt
entlang gegangen,
habe irgendwas gesucht,
bin auf den Meeren rumgetrieben
und wusste manchmal nicht, wieso.

Ich hab den Weg genommen,
der schon vor mir lag,
und bin verzweifelt,
weil es scheinbar keine andern gab.

Ich hab mich von den Wolken leiten lassen
und wenn die Sonne schien,
hab ich geruht,
hab die Augen zugemacht
und mir gewünscht,
es wär genug.

Und an jedem Tag
wollt ich verschwinden,
plante schon die nächste Flucht,
doch irgendwie bin ich geblieben,
jeder Tag ist ein Versuch.

                                                 
wochenlyrik
der Versuch, jede Woche ein eigenes Gedicht zu posten – alt/neu, fertig/unfertig, …

Ein Kommentar zu “wochenlyrik: Jeder Tag

  1. Axel sagt:

    Tolles Gedicht! Finde ich mich drin wieder.

    Gefällt mir

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