wochenlyrik: Vergessene Realität

Götter der Nacht

Oh Götter der Nacht,
warum schickt ihr mir diese Träume,
die mir zeigen,
wie falsch ich liege
mit meiner Einschätzung des Tages?

Ich schrecke auf
und weiß nichts mehr,
doch fühle mich bedroht.

Vergessene Realität,
die ihr mir offenbart,
bin benommen
von den Geschichten,
die mir gehören,
doch nicht meine sind.

Zersprungene Gefühle,
die jede Nacht aufs Neue
an meine Tür klopfen;
Widersprüchliche Zeitpläne,
die das Chaos zu ordnen versuchen.

Und über allem thront ihr,
Götter der Wünsche,
die tief unten warten,
bis ihr sie ruft,
um mir zu beweisen,
was ich bin,
wenn ich nicht herrsche,
Sinnbild eurer Macht
über alles Sehen und Erleben.

Träume sind Wahrnehmung,
vom Wissen verdrängt,
von euch geboren,
um zu siegen,
oh Götter der Nacht,
verlasst mich nicht!

                                                 
wochenlyrik
der Versuch, jede Woche ein eigenes Gedicht zu posten – alt/neu, fertig/unfertig, …

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