wochenlyrik: Am Rande der Stadt

Stadtrand

Ich bin das Gefühl,
das mich trägt
über Nacht,
wo der Tag schläft,
während ich auf morgen warte
und dem Sein ein Lachen abkaufe.
Ich werde eins mit dem Licht,
denn da ist nichts außer Tag
in der Dunkelheit,
vergessen am Rande der Stadt,
die über mich rollt,
als sei ich gestorben;
und sie lacht,
weil das Sein auf micht wartet,
während ich trunken vor Schlaf
in die Nacht gehe,
als sei es meine letzte.

 

                                                 
wochenlyrik
der Versuch, jede Woche ein eigenes Gedicht zu posten – alt/neu, fertig/unfertig, …

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s