wochenlyrik: fern, doch nah

Freunde

Ich fühle mich dir verbunden,
weil dein Verständnis tiefer geht,
als Worte es je könnten,
weil deine Augen mehr sehen in mir,
als ich selbst glaube zu sein,
weil unsere Berührungen
nicht nur Haut auf Haut sind,
sondern Herz an Herz,
Traum an Traum,
Leben an Leben,
weil wir zusammen
genauso sind
wie wir allein,
weil ein Schweigen des einen
auch den anderen verstummen lässt,
ein Lachen des einen
zum Lachen des anderen wird,
weil eine Träne von dir
auch eine von mir ist,
weil du den Plan hast,
wenn ich fahre,
dein Glas halb voll,
meines halb leer,
weil ich die Kraft bin
und du die Schwäche
und das andauernd umgekehrt;

und weil Entfernungen
daran nichts ändern.

 

                                                 
wochenlyrik
der Versuch, jede Woche ein eigenes Gedicht zu posten – alt/neu, fertig/unfertig, …

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